Nr. 5 We made it to Mongolia!

 

Aufgrund dessen, dass wir beim letzten Überqueren einer russischen Grenze ganze 10 Stunden brauchten, übernachteten wir diesmal direkt vor dem Grenzübergang (Russland-Mongolei), um am Morgen dann als erstes Fahrzeug durchgelassen zu werden.

Ein paar Teams der Mongolei Rally gesellten sich auch noch zu uns und so verbrachten wir, in regem Austausch über unsere und ihre Erfahrungen, den Abend mit ihnen. Ein Italienisches Paar blieb uns besonders in Erinnerung. Sie bewältigten die Strecke durch die Stan-Länder in knapp 4 Wochen und von dieser Grenze aus, blieben ihnen noch 4 Tage um die Hauptstadt Ulaanbaatar für ihren Rückflug zu erreichen. Durch eine Kollision mit einem Pferd, war ihr kleiner Hyundai allerdings in einem sehr schlechten Zustand. So schlecht, dass wir am nächsten Morgen helfen mussten, um es zum ersten Grenzposten zu schieben. Wir bezweifeln es zwar aber hoffen natürlich, dass sie ihren Flug noch erwischt haben…

Der Grenzübergang an sich dauerte ca. 3-4 Stunden. Besonders spannend war der Übertritt zur mongolischen Seite. Die geteerte Strasse hörte abrupt auf und führte als Feldweg weiter bis zu einer Desinfektionsstelle für’s Auto (welches eher eine blödsinnige Geldmacherei ist). Die Behörden waren in gut gelaunter Morgen Stimmung, führten noch Telefongespräche mit ihren Kinder und Frauen und stempelten, ohne gross zu schauen, unsere Dokumente ab. Nach einem kurzen Blick ins Auto, konnten wir auch schon weiter fahren. Nach der Grenze fingen uns zwei weitere “offizielle” Behörden ab, die Geld einkassieren wollten. Bei der einen kauften wir eine Autoversicherung und bei der anderen zahlten wir für den Erhalt der Mongolischen Natur. Nun war es geschafft, wir sind in der Mongolei!

Tatsächlich wirkte die Landschaft gleich ganz anders als auf der russischen Seite, wo es noch unendlich viele Wälder gab. Hier war kaum ein Baum zu sehen. Vor uns lag die unendliche Weite der Steppen und schon bald entdecken wir die erste Jurte. Tatsächlich wohnen die Mongolen noch so, umzingelt von ihren durchschnittlich 500 Nutztieren. Meistens Schafe und Ziegen. Aber auch Pferd-, Kuh- und Kamelherden, die frei umherziehen, sieht man oft.

Im Städtchen Ülgii, wo wir unseren ersten Stopp einlegten, besorgten wir die wichtigsten Sachen wie Sim-Karte, Bargeld, Benzin und Lebensmittel. Wir gönnten uns eine Nacht auf einem Camping, wo wir nach langer Zeit, endlich wieder Internet hatten warm duschen konnten.


We slept at the Mongolian-Russian boarder so we could cross first thing in the morning. We weren’t alone, there were some other cars from the Mongolia really sleeping there as well, so we had a nice evening together talking about our adventures.

It took us 3-4 Hours for both the Russian and the Mongolia side. The funny thing is, as soon as we crossed the line to Mongolia the asphalt street abruptly ended and continued as a dusty field way.  We also had to pay to have our car disinfected, which is pretty random. Other than that, the boarder control was in a good mood and quickly stamped our documents and let us go. We made it to Mongolia!

Our first impression was, that it actually did look very different then Russia! Plain fields, Mountains and not a tree in sight. It didn’t take long before we saw our first Ger and big herds of sheep’s and goats. We also saw many horses and camels that seemed to belong to know one.

 

Our first stop was in a little town, close to the boarder called Ulgii. We stayed in a camp and stocked up on everything we need like gas, groceries, sim-card and cash. We also enjoyed having a warm shower and internet at the camp, since those are the two only things we don’t have.