Nr. 17 Iran

 

Yazd ist eine hübsche Wüstenstadt mit vielen Moscheen und bekannt für seine verwinkelte Gassen und Windtürme (Ein Jahrhundert altes Kühlungssystem). Wir konnten vor einem Restaurant, mitten in der Altstadt parkieren und trafen hier sogar auf einen anderen Overlander. Anfangs waren wir irritiert, weil kaum Leute unterwegs und viele Geschäfte geschlossen waren. Doch schnell lernten wir, dass Iranische Städte erst Abends zum Leben erwachen. Für uns eine ziemliche Umstellung, da wir normalerweise 6:00 Uhr in der Früh aufstanden und 9:00 Uhr am Abend schliefen.

Nach Yazd besuchten wir Shiraz, die Stadt der Dichter. Meiner Meinung nach müsste hier eine Verbindung zum Shiraz Wein sein, aber leider habe ich im Internet keine Bestätigung zu meiner Theorie dazu gefunden, ausser, dass in dieser Region vor der Islamischen Revolution Weintrauben angepflanzt wurden.

Besonders bekannt ist in Yazd die Masir ol-molk Mosque mit den farbigen Mosaikfenster, welche vom Morgenlicht durchflutet werden.
Nach den vielen Städten wollten wir wieder raus in die Natur und so verschlug es uns in die Wüste. Ausgerechnet dann, begann es zu regnen und so blieben wir den ganzen Tag im Auto, bis wir auf ein Kamel aufmerksam wurden, dass gerade vor dem Auto sein Geschäft verrichtete. Wir lockten ihn mit Bananen zu uns. Er wurde so gierig, dass er sogar das Gesicht ins Auto steckte und schliesslich gar nicht mehr weg wollte.

In der Mongolei hatten wir nie Reifen Pannen, obwohl wir fest damit gerechnet haben. Erst jetzt, im Iran, wo die Strassen perfekt asphaltiert sind, haben wir es doch noch hingekriegt.

Wir hatten für diesen Fall aber noch einen Reservereifen dabei, der zwar total abgenützt aber nicht kaputt war. Mit diesem konnten wir ohne Probleme bis zur nächsten Reifenwerkstatt fahren, um dort das Loch im „guten“ Reifen abzudichten.

Teheran, die Hauptstadt von Iran, liessen wir aus und fuhren dafür ins Alamut Gebirge. Dieses war das Zuhause der Assassinen, ausgebildete Attentäter des 12. und 13. Jahrhundert. Sie versteckten sich in den Burgen hoch oben in den Bergen und wurden, scheinbar unter Einfluss von Hashish, ausgebildet. Die Ruinen sind allerdings kaum noch sichtbar, dafür ist es eine schöne Wanderregion.


Yazd is a charming desert town with many mosques and is known for its winding lanes and wind towers (century-old cooling system). We parked in front of a restaurant in the middle of the old town and even met another Overlander there. At first we were irritated because we hardly saw any people and many shops were closed. But we quickly learned that Iranian cities come to life in the evening. Quite a change for us since we usually got up at 6:00 in the morning and whent to sleep at 9:00 in the evening.

After Yazd we visited Shiraz, the city of poets. In my opinion, there should be a connection to the Shiraz wine here, but unfortunately I haven’t found anything on the Internet that confirms my theory, except that wine grapes where planted in this region before the Islamic revolution.

Shiraz is well known for the Masir ol-molk Mosque with it’s colorful mosaic windows, which flooded the room with loads of colors in the morning light.

After all these cities we just wanted to get out and left for the desert. It started to rain so we ended up staying in the car all day. But then we noticed a camel, doing its business in front of the car. We lured him with bananas and enjoyed hanging out with almost all afternoon.

We never had a flat tire in Mongolia, even though we expected it to happen any day. But here in Iran, where the streets are absolutely perfect, we ended up getting a little hole. I think we got it from a gravel parking. No worries though, there are tire shops next to almost every gas station, so we gave it a quick fix.

We decide to skip Theran the capital of Iran and there for go into the Alamut mountains where the Assassins used to live. Profesional Killers that  were trained while on Hashish and  were sent to eliminate political opponents in the 12 and 13 century. They hid themselves in castles way up in the mountains. Although most of it was destroyed by Chinggis Kahn, you can still see some ruins.