Nr. 16 Iran

 

Den ersten Tag verbrachten wir im Gasthaus von Vali, einem Teppichhändler, der in den siebziger selbst durch die Welt gereist ist und sogar eine Weile in der Schweiz gelebt hat.
Er erleichterte uns den Start, indem er uns die wichtigsten Aspekte der Kultur näher brachte, uns half Geld zu wechseln und eine Sim-Karte für das Handy zu bekommen. In Mashhad besuchten wir den Imam Reza Schrein, welcher ein muslimischer Pilger Ort ist. Beim Eingang bekam ich eine Ganzkörperverhüllung. Sie war allerdings pink-weiss und so stach ich zwischen all den schwarz verschleierten Frauen, mächtig hervor. Von Maschhad fuhren wir nach Yazd und machten zwischendurch halt beim Morteza Ali Canyon. Hier übernachteten wir auf dem Parkplatz und wateten den ganzen Nachmittag durch das Flussbett, bestaunten die Schlucht und wunderten uns über die zahlreichen Höhlen in den Felsen.

Auf der Weiterreise entdeckten wir hinter einer Raststätte die alte Stadt von Kharanaq. Im Iran werden oft ganze Dörfer und Städtchen komplett neu gebaut und die alten Lehm-Siedlungen dafür verlassen. Es ist total spannend in den Ruinen dieser Orte, wie zum Beispiel Kharanaq, auf Entdeckungstour zu gehen. Wir besuchten auch den Feuer Tempel der Zoroastrier, eines der ältesten Religionen der Welt. Ich hatte im „Marco Polo“ Buch davon gelesen und fand es darum spannend dort hinzugehen. Allerdings war es eher enttäuschend, da es lediglich eine Höhle mit einem kleinen Feuer und Goldkelch war.

In Persepolis angekommen, mussten wir unbedingt wiedermal duschen und so checkten wir im einzigen Hotel der Gegend ein und genossen den Luxus in vollen Zügen. Hier im Süden war es herrliche 25 Grad warm, daher machten wir es uns im lauschigen Hotel Park gemütlich und besuchten erst am nächsten Morgen die Ruinen von Persepolis, das antike Zentrum des persischen Reiches.


The first day in Iran we spent at Valis guest house, a carpet dealer that used to travel the world in the 70ties and even lived in Switzerland for a while. He helped us get started in by explaining the Iranian culture and also helped us change money and find a sim card. We then visited the Imam Reza Schrine in Mashhad, a place Muslims pilgrim to. I had to be completely covered up and got a pink-white cloth at the entrance. Unfortunately that made me stand out prominently between all the black dressed Muslims. From Mashhad we drove to Yazd and stopped at Morteza Ali Canyon along the way. We spent all day wading through river, wondering about the holes in the cliffs.

Continuing our journey we discovered the old city of Kharanaq behind a rest stop. In Iran they often rebuild whole towns and abandon the old clay settlements. It was a lot of fun to explore these ruins. We also visited the temple of the Zoroastrians one of the oldest religions in the world. I had read about it in “Marco Polos” book and thought that might be interesting but it was rather disappointing since it was just a cave with a small fire and golden goblet.

Since we were needing a shower, we decided to take a hotel in Persepolis. It was 25° degrees, the warmest we had, had for quite a time, so we made ourselves comfortable in the beautiful garden and visited the ancient ruins of the Persian Empire the next day.