Nr. 12 Kirgistan

 

Noch an Sven’s Geburtstag, fuhren wir über die Grenze nach Kirgistan. Kurz davor, erfuhren wir, dass sie normalerweise anfangs Oktober schliesst. Wir hatten jedoch Glück und sie war noch offen und der Grenzübertritt war auch noch super schnell und unkompliziert.  Wie toll!
Gegen Abend kamen wir in einem Hippie Camping an, dass auf unserem App empfohlen wurde. Allerdings war es schon „off-Season“ und schien geschlossen zu sein. Beim Eingangstor wurden wir von einem aggressiven Kampfhund begrüsst, der wild um und an das Auto sprang. Irgendwann kam uns dann auch der Besitzer, barfüssig, in „Goa“-Hosen und neofarbener Ski-Jacke, entgegen. Es war ein merkwürdiger Ort, auch weil es keine einzigen Gäste hatte (nur die Inhaber Familie war vor Ort) aber dafür etwa 10 jaulende Hunde die uns die Nacht durch wach hielten. Der nächste Morgen war aber viel besser. Ich freundete mich mit einem Hunde-Welpen und der kleinen Tochter der Familie an. Das Mädchen war sehr zutraulich und erzählte mir den ganzen Morgen auf Russisch irgendwelche Geschichten.

Wir blieben dann aber nicht lange und fuhren in die Berge zu den „Seven Bulls“. Weit oben auf einem Plateau fanden wir einen ruhigen Platz zum Übernachten, umzingelt von eindrücklichen, roten Felsen. Unser Weg führte uns dann weiter, der Küste von Lake Issyk Kul entlang, wo wir an einer unbesiedelten Gegend, am Ufer, einen Halt machten. Es war relativ sandig aber dank dem 4×4 kamen wir zum Glück heil wieder raus. In Bishkek besuchten wir die Eltern von meiner Kindheits-Freundin, die dort eine kleine Pferde Farm besitzen, in der sie behinderte Kinder betreuen. Es war total spannend, mehr über ihre Arbeit und Therapie zu lernen.
Auf dem Weg zur Usbekischen Grenze mussten wir nochmal in eine Autowerkstatt vorbei, wo wir dann von Einheimischen zum Essen eingeladen wurden. Sie zeigten uns ihr kleines Haus, die Tiere, wie sie Brot backen und schenkten uns am Schluss noch viel Essen für die Weiterreise.


On Sven`s birthday we crossed the border from Kazakhstan to Kirgistan. Close to the little mountain border we found out, that it normally closes in October, but when we got there it was luckily still open and also happened to be one of our easiest and fastest boarders.
We drove to a Hippi camping spot that was recommended on our app but it was kind of a weird place. It seemed empty and only a very aggressive Bull dog came up to us. I didn’t dare to get out of the car so we waited till the guy came. He was barefoot, wearing goa pants and neon colored ski jacket and obviously wasn’t expecting guests. They had about 10 more dogs, that barked all night. The next morning was a lot better though. I discovered a cute little puppy and the 7 year old girl of the owner came up to me and wanted to play. She told me lots of stories in in Russian. I only understood a few words but she didn’t seem to mind.

At lunch we left for “the seven bulls” to a new spot in the mountains. We found a wonderful platform surrounded by the impressive red Stone. A stunning place! After that we followed the coast of lake Issyk Kul and camped at a lonely spot at the beach. It was indeed quite sandy, but thanks to our 4×4 we got out again. In Bishkek we visited the parents of my childhood friend. They have a horse farm and train with disabled kids. They showed us a lot about their training which was very interesting to learn. On our way to the Uzbek boarder we stopped at a garage to have something fixed and immediately got invited by a local. He took us to his home where we were served food and he showed us his animals and how they bake bread.  When we left they gave us so much food for the rest of the journey.